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Die Zeitungsdrohne fliegt. Automatisch!

Der Prototyp der automatisch fliegenden Zeitungsdrohne. Aktuell mit einer Absetzvorrichtung für 6 Zeitungen. Perspektivisch werden es mehr Zeitungen sein.

Es ist machbar! Flughafen Altenburg/Nobitz am 29. September 2020. Gegen 12 Uhr startet per Tastendruck auf einem Notebook eine Drohne. Sie fliegt automatisch einen vordefinierten Kurs. Die Drohne trägt eine Absetzvorrichtung mit 6 Plastikhülsen, in denen jeweils eine Zeitung verpackt ist. Diese setzt die Drohne an geocodierten Punkten auf dem Flughafen automatisch ab. Sie simuliert die Zustellung an echten Adressen. Nach dem Absetzen der letzten Zeitung fliegt sie wieder zum Startpunkt zurück. Dieser erste Praxistest einer automatisch fliegenden Drohne zur Zeitungszustellung fand erfolgreich vor interessierten Vertretern von Verlagen, Medien und Politik statt.
Was auf dem Flughafen gezeigt wurde, könnte bald Realität bei der Zeitungszustellung in ländlichen Regionen und abgelegenen Gebieten werden. Nahezu alle Verlage stehen vor dem gleichen Problem: sinkende Auflagen, steigende Zustellkosten und fehlende Zusteller. Wie kann jetzt die Zustellung auf dem Lande realisiert werden? Wie werden „weiße Flecken“ auf der Zustellklarte vermieden? Noch ist die gedruckte Zeitung die wichtigste Umsatzquelle für die meisten Verlage. E-Paper und digitale Konzepte sind nur teilweise eine Lösung und scheitern auf dem Lande häufig an der schlechten Internetverbindung.
Die Zeitungsdrohne ist eine praxisnahe hocheffektive Ergänzung bei der täglichen Zustellung. HILLER & FRÖHLICH media solutions ist Gründungsmitglied des Europäischen Drohnenzentrum e.V. (i.G.) und maßgeblich an dem Projekt Zeitungsdrohne beteiligt. Kerngeschäft der HILLER & FRÖHLICH media solutions ist der Vertrieb des Verlagssystems des finnischen IT-Unternehmens Anygraaf Oy auf dem deutschen Markt. Zum Hightech-Verlagssystem gehört auch Modul für moderne Zustelllogistik CDProfit. In Finnland wird die Zustellung von Zeitungen und anderen Verlagsprodukten schon seit Jahren völlig papierlos gemanagt. Zusteller und Fahrer erhalten ihre Informationen auf mobile Endgeräte. Alle Briefkästen sind geocodiert. Beste Voraussetzungen für den Einsatz von Drohnen, denn die Geodaten von Briefkästen können auch von Zeitungsdrohnen für einen automatischen Zustellflug übernommen werden. Der Status der Zustellung, ob vom klassischen Zusteller oder von der Zeitungsdrohne, wird in Echtzeit im Anygraaf-Verlagssystem angezeigt.
Wie geht’s weiter? Im Herbst wird die Zeitungsdrohne noch automatisch in den Gemeinden Lödla und Ponitz fliegen und in realen Zustellbezirken Abonnenten eine Zeitung zustellen.

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