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Marva Media und Anygraaf an vorderster Front

Marva Media ist eine im Westen Finnlands angesiedelte Mediengesellschaft. Sie investiert viel in die Entwicklung digitaler Medien-Produkte. Als Tochterunternehmen wurde MarvaLab aufgebaut, die den Bereich digitaler Entwicklungen für das Verlagshaus abdeckt. MarvaLab ist verantwortlich für den sanften Übergang der 110 Jahre alten Zeitung zu digitalen Diensten.

„2013 entschieden wir, unseren 14.000 Lesern das Angebot zu machen, eine digitale Ausgabe unserer Zeitung Länsi-Suomi zu lesen. Wir wollten die Erweiterung nicht als zusätzliches Extra verkaufen, sondern als digitales Angebot an alle unsere Abonnenten, beginnend mit dem Start im Januar 2014”, sagte MarvaLabs Digital Business Entwicklungsmanager Lauri Tuomola.

„Unsere Leser haben das Angebot angenommen und die digitale Leserschaft wuchs im Laufe des Jahres. Am Ende des Jahres 2014 unternahmen wir den nächsten Schritt und boten ein ausschließlich digitales Abo an. Von Beginn an war klar, dass die digitale Ausgabe nicht ausreichen würde und wir weitere Angebote hinzufügen mussten. Zu diesem Zweck starteten wir einen neuen schnellen Website-Dienst, erweitert mit unserem Plus-Service und weiterer wichtiger Angebote, das ist die ‚Länsi-Suomi Heute Zeitung‘ als App von Anygraaf”, sagte Tuomola weiter.

Die ‚Länsi-Suomi Heute Zeitung‘ basiert auf AnyReader von Anygraaf. Anygraaf hat uns sehr geholfen, dieses Produkt zu platzieren, speziell in technischer Hinsicht. Im Moment konzentriert sich die Kooperation zwischen Marva Media und Anygraaf auf den AnyReader-App und seiner Entwicklung. Bereits in seiner aktuellen Version ist dies ein exzellenter Weg, die Tageszeitung zu lesen, aber es wird noch erweitert und soll auch Feedback unserer Leser an die Redaktion ermöglichen.

Anygraaf hat uns sehr geholfen, dieses Produkt einzusetzen

Marva Media arbeitet mit Anygraaf schon einige Zeit zusammen. Ende 2013 wurde das alte Redaktionssystem Doris32 auf das neue System Neo upgegraded, das es nun ermöglichte, Zukunftspläne für neue digitale Produkte zu verwirklichen. Gleichzeitig wurde Anygraafs Anzeigensystem AProfit eingesetzt. Anygraafs große Produkt-Palette spielte eine maßgebende Rolle bei Marva Medias Entscheidung für die Kooperation mit Anygraaf.

Langzeit-Kooperation mit Anygraaf

„Anygraaf spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung unserer digitalen Dienste. Es ermöglicht uns, Multikanal-Content aus dem Redaktionssystem zu publizieren”, fügte Tuomola hinzu.

„Die Migration ins Reich der Apps konnte nicht einfacher sein. Unsere gedruckte Zeitung wird automatisch als Mobil-Applikation übertragen, und zur selben Zeit verfügen wir über ein Tool, den gedruckten Content mit z.B. mehreren Bildern anzureichern”, sagte Tuomola.

Weitere Medien-Evolution erwartet

„Die Entwicklung der digitalen Medien hat erst begonnen und die Welt ist weit davon entfernt, damit fertig zu sein. Anders als der Übergang von einem Modell zu einem neueren Modell wird die Zukunft der Medien von konstanten Veränderungen geprägt sein. Lokale Medien müssen vermehrt auf ihre Stärken bauen, selbst dann, wenn sich das Publizieren im allgemeinen und die elektronischen Kanäle im speziellen rapide verändern. Wir bei Marva Media glauben, es wird einen Markt für hochqualitative lokale Medien auch in der Zukunft geben. Aber dafür müssen wir unseren Content für alle Kanäle entwickeln”, so Tuomola.

„Digital ist eine Herausforderung für Content. Digital und im speziellen Mobil benötigt unterschiedlichen Content, verglichen mit traditionellen Medien. Aus diesem Grund muss jeder Artikel wenigsten aus zwei Perspektiven durchdacht sein. Zur Zeit denken wir über unsere Prozesse nach, Artikel ohne Rücksicht auf das Print-Medium zu publizieren” erwägt Tuomola.

Digitale Herausforderung Content

„Mobile Nutzung wächst sprunghaft. Neueste Untersuchungen zeigen, dass die mobile Breitbandnutzung in Finnland weltweit mit an vorderster Stelle steht. Netzdienste müssen dies berücksichtigen und mehr denn je in den Mobil-Markt investieren. Ende 2011 wurden drei Prozent der Marva Media`s Internet-Dienste über Mobil-Geräte genutzt, aber heute hat sich dieser Anteil auf 40 bis 55 Prozent erhöht.
Unser Redaktionsteam wird mehr und mehr digital in allem, was sie tut. Wir beziehen digital in allen unseren Planungen mit ein und vergewissern uns, dass der Content auch auf der digitalen Seite gut funktioniert”, sagte Tuomala.

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